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Rezension "Dylan & Gray" Katie Kacvinsky

Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln





Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 240 Seiten
ISBN: 978-3414820792
Originaltitel: First Comes Love
Buchreihe: Nein
Erscheinungsdatum: 21. September 2012
Bewertung:  Goldene Feder
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Kurzbeschreibung:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.


Der erste Satz:
Gray - Aus dem Augenwinkel beobachte ich ein Mädchen auf der anderen Seite des Campus.
Dylan - Ich sitze auf dem trockenen, kratzigen Gras und schaue dem Jungen interessiert nach, während er sich hastig durch die Tür des Unigebäudes duckt, als müsse er vor einem Kugelhagel in Deckung gehen.



Das Cover: 
Ich liebe es. Auf der Vorderseite ist Dylan zu sehen und auf der Rückseite Gray. Man hätte zwar ein noch passenderes Motiv auswählen können, ich fand es trotzdem schön anzusehen. Durch das Bild bin ich auch erst auf das Buch aufmerksam geworden. 

Meine Meinung:

Gray ist ein sehr zurückgezogener Junge, der dadurch bei anderen cool rüber kommt. Seine Kappe immer tief ins Gesicht gezogen, will er damit die Leute auf Abstand halten. Doch Gray ist da ganz anders. Sie ist total aufgeweckt und will die Welt erkunden. Sie läuft in komplett anderen Klamotten rum und macht sich nichts daraus, was die Menschen von ihr denken.
Dylan und Gray unternehmen in dieser Zeit viel miteinander. Sie hat immer ihre Kamera dabei und lichtet die verrücktesten Motive ab. Gray liegt da eher die Musik, mit der er sich versucht, auszudrücken.
Immer mehr und mehr öffnet sich Gray und man kann verstehen, warum er so verschlossen ist. Doch irgendwann sind die Sommermonate vorbei und beide haben eine unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft...

 "Dylan & Gray - Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln" gehört definitiv zu meinen Favoriten.
Ich konnte mich so gut in Dylan reinversetzen, fand ihre ganze Art einfach total toll. Aber auch Gray war mir irgendwann sehr sympatisch, sobald er nach und nach aus sich herauskommt.
Normalerweise lese ich nicht gerne Geschichten, die aus Perspektiven geschrieben ist. Doch der Schreibstil war sehr flüssig und da mir beide Protagonisten bei jeder Seite mehr ans Herz gewachsen sind, störte dies mich nicht im geringsten. Ich bin regelrecht über die Seiten geflogen und wollte immer mehr. Ich sehnte das Ende herbei, um zu erfahren, ob die Beiden eine Lösung für die Zukunft finden und doch wollte ich nicht, dass es so schnell vorbei ist. Und ich habe etwas aus der Geschichte mitgenommen. Von Dylan kann sich, glaube ich jeder, noch eine Scheibe abschneiden.
Von der ersten bis zur letzten Seite ein reines Lesevergnügen und das nicht nur für Jugendliche. 


Bewertung:

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