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Rezension "Delirium" von Lauren Oliver



 
Verlag: Carlsen
Seiten: 416
ISBN: 3551582327
Originaltitel: Delirium
Buchreihe: Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum: November 2011
Bewertung:  5 von 5  Federn



USA in der Zukunft, die Liebe wurde als tödliche Krankheit erkannt. Doch es wurde ein Heilmittel dagegen gefunden. Eine Operation am Gehirn am Tag des 18. Geburtstages.
Lena fiebert diesem Tag sehnsüchtig entgegen, er verspricht für sie Ordnung und Sicherheit. Ihre Mutter war der Krankheit zum Opfer gefallen und nur durch die Operation hofft sie auf ein glückliches Leben außerhalb der Angst.
Doch als sie kurz vor ihrem Eingriff Alex kennen lernt, steht ihre Welt Kopf. Er zeigt ihr, dass die Menschen in Gefangenschaft leben und nicht in der Sicherheit, die sie sich erhoffen. Ein Leben mit Lügen und durch den Eingriff auch ohne irgendwelche Gefühle.
Alex zeigt ihr die Welt außerhalb dieser Grenzen und will ihr beweisen, dass es auch einen anderen Weg gibt, den Weg der Liebe.


Der erste Satz:
Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundvierzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt.



  

Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich in unserem kleinen Buchladen nur zu diesem Buch gegriffen, um die Zeit bis zu meiner Bestellung für den nächsten Tag zu überbrücken.
Doch es fiel mir schon etwas schwer, am nächsten Tag das Buch für den 3. Teil von Panem wegzulegen. (Obwohl ich mich darauf sehr gefreut habe)
Die Idee ist fast die Gleiche wie bei Panem. Eine Welt in Gefangenschaft. Doch die Liebe als tödliche Krankheit darzustellen, war für mich etwas vollkommen Neues. Dabei ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig. Was würde man nicht alles für die „große“  Liebe machen, um mit ihr glücklich zu sein?
Auch die Umsetzung des Ganzen fand ich gelungen. Das Buch ist fesselnd und vor allem voller Überraschungen, an Stellen wo ich nicht mit diesem Wendepunkt gerechnet hätte.
Und doch habe ich das ganze Buch über geschrien, flieht! Macht euch auf und davon. Verlasst die Grenzen und werdet glücklich.
Etwas störend fand ich meinerseits, die langen Beschreibungen an manchem Punkten, die etwas aufhalten, ablenken vom wirklichen Geschehen, daher auch nur 4 Punkte meinerseits
Ich bin sehr gespannt, auf den 2. Teil, hoffentlich wird er genauso gut wie der 1. Teil. Und ich hoffe auch, dass es für Lena und Alex ein Happy End geben wird, trotz dem actiongeladenen Schluss in diesem Band.


Bewertung:






Kommentare:

  1. Schöne Rezi. Delirium ist mein absolutes lieblingsbuch. Schöner Blog übrigens, bin gleich mal Leserin geworden.

    Lieben Gruß Sophie

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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